HD23 Studierende ins wissenschaftliche Arbeiten einführen

Methoden rund um das Schreiben von Haus- und Abschlussarbeiten zu vermitteln, ist eine anspruchsvolle und bedeutsame Aufgabe. Schließlich braucht die Entwicklung akademischer Schreibkompetenz jahrelanges Üben und Studierende können ihr Studium nur erfolgreich abschließen, wenn es ihnen gelingt, gute Haus- und Abschlussarbeiten zu schreiben.
Als Fachlehrende sind Sie die Expert*innen dafür, wie und worüber in Ihrem Fach geschrieben wird – in diesem Workshop lernen sie ergänzend zentrale schreibwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden kennen, darüber
• wie Studierende akademische Schreib- und Textkompetenz erwerben,
• welche Faktoren für Schreibentwicklung zentral sind,
• welche Fehlannahmen über das Schreiben unter Studierenden verbreitet sind,
• welche kognitiven Prozesse das Schreiben kennzeichnen sowie
• welche Methoden und Materialien Studierende bei der Schreibentwicklung unterstützen können.
Für alle, die an ihren Veranstaltungsplanungen oder Materialien weiter feilen möchten, gibt es die Möglichkeit zu Nachtreffen.

Intendierte Lernergebnisse

In diesem Workshop werden Sie …
- bewährte schreibdidaktische Materialien und Methoden kennenlernen bzw. erproben und ggf, an Ihren Lehrkontext anpassen
- verstehen, wie sich akademische Schreibkompetenz entwickelt, und reflektieren, welchen Beitrag Sie dabei leisten können
- ihr bestehendes Konzept auf Grundlage schreibwissenschaftlicher Erkenntnisse prüfen und ggf. weiterentwickeln  
- Konzepte und Ideen mit Kolleg/innen aus unterschiedlichen Fächern diskutieren

Mögliche Methoden

Schreibübungen, Input, Einzel-, Partner- und Kleingruppenarbeit, Plenumsdiskussion

Für die vollständige Teilnahme an HD 23 erhalten Sie 16 AE.

Format: 

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt, sollten es die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht zulassen, findet die Veranstaltung am gleichen Tag online statt.

Termin: 
5. Mai 2022 - 9:00 bis 16:30 6. Mai 2022 - 9:00 bis 16:30
Anmeldeschluss: 
Donnerstag, 14. April 2022
Trainer/in: 
Dr. Anika Limburg