HD21 - Vom Lernziel zur Prüfung - Grundlagen des Prüfens

Veranstaltungsinhalte

Summative Prüfungen gehören zum universitären Alltag. Sie dienen unter anderem der Lernstandskontrolle und Selektionsfunktionen. Dabei wollen weder Studierende noch Sie als Lehrende/r ein „Bulimie-Lernen“ befördern. Doch wenn die Prüfung nicht zu den in der Lehre vermittelten Kompetenzen passt, neigen Studierende zu einem nicht nachhaltigen Lernverhalten. „Assessment drives learning“, und die Folge dessen sind z.B. Fragen der Lernenden an Sie wie „Ist das klausurrelevant?“. Das Konzept des Constructive Alignments bringt Kompetenzen als Learning Outcomes (intendierte Lernziele), die Prüfung und den Lehr-Lern-Prozess in Beziehung zueinander. Alle drei Elemente müssen überein gebracht werden – eine Kompetenz, die wir nicht lehren, können wir weder prüfen noch als Ergebnis erwarten. Deshalb ist es wichtig, sich bei Fragen rund um Prüfungen nicht bloß diese, sondern auch die vorformulierten Lernziele und die Lehre anzuschauen. In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen des kompetenzorientierten Prüfens kennen und erweitern Ihr Handlungsrepertoire um neue Facetten.

Wichtig: Bitte bringen Sie bestehendes Material zu Ihren Lehrveranstaltungen und Prüfungen mit.

Intendierte Lernergebnisse

In diesem Workshop werden Sie:

  • das Konzept des Constructive Alignments auf Ihre Lehrplanung anwenden
  • intendierte Lernergebnisse für Ihre Lehrveranstaltung formulieren oder überarbeiten
  • eine im Sinne des Constructive Alignments dazu passende Prüfungsform auswählen erste Ideen für mögliche Prüfungsfragen entwickeln

Mögliche Methoden

Impulse, Einzelarbeit, kollegialer Austausch, Gruppenarbeit

Für die vollständige Teilnahme an HD21 erhalten Sie 4 AE.

Termin: 
29. April 2020 - 13:00 bis 17:00
Anmeldeschluss: 
Mittwoch, 8. April 2020
Trainer/in: 
Julia Philipp